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Plauderecke - Der "Frage und Antwort"-Thread

Mobbi - Di 14 Aug, 2007 22:44
Titel: Der "Frage und Antwort"-Thread
Dieser Thread soll dazu dienen, Fragen stellen zu können und von der überdurchschnittlich intelligenten Community (Gemeinde - Anmerkung des Supervisors) Antworten zu erhalten.


Wow, ist ja echt genial der Thread. Gerade jetzt hatte ich 3 Fragen und da entdecke ich diesen Thread!

1.
Warum hat man das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht, je älter man wird?

2.
Wenn ihr Euch für eine der 3 folgenden Superkräfte entscheiden müsstet, welche würdet ihr nehmen?
- Unsichtbarkeit
- Fliegen können (höchstgeschwindigkeit 400 km/h - ist so anstrengend wie ein 100m Sprint)
- Gedanken lesen (kann beliebig "an- und ausgeschaltet" werden

3.
Kann mir jemand gute Mystery-Thriller empfehlen? Kann ruhig schön gruselig sein.
ErzEngel - Mi 15 Aug, 2007 08:35
Titel:
1.) Da man immer schwerer wird auf Grund des dickeren Bauchs oder der hängenden Brüste, je älter man wird, vergeht die subjektive Zeit schneller als die von äußeren Beobachtern. Das ist Einsteins Relativitätstheorie. Mach dich da mal schlau, ist spannend.

2.) Fliegen können. Eindeutig. Dann würde ich die Staus um München umgehen können.

3.) Rotkäppchen und Hänsel und Gretel. Ich find die gruselig.
Jatz - Mi 15 Aug, 2007 10:32
Titel:
Ich frage mich,

1. Sieht ein Genocide von links oder von rechts besser aus?

2. Wenn ihr einen Gala, einen Pink Lady und einen Granny Smith vor euch habt, welchen würdet ihr essen?

3. Wo soll ich meine Termine für die Playoffspiele ausmachen?
Zandor - Mi 15 Aug, 2007 13:09
Titel:
@Mobbi: 1. naja, für ein 2 Tage ales Kind ist ein Tag die hälfte des Lebens, nach ein paar Jahren ist es nur noch der Tausendste Teil, also ist es eigentlich vollkommen logisch, dass die Zeit immer schneller vergeht.
2. Unsichtbarkeit
3. Schon mal was vom Blue Moon-Roman gehört? Der soll gut sein Wink

@Jatz: 1. Von links. Alles symmetrische (!) sieht von links besser aus.
2. Eigentlich keinen, ich mag Äpfel nicht so. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, einen Pink Lady.
3. Du könntest dir im Internet ein kostenloses Forum erstellen.
Timmster - Mi 15 Aug, 2007 13:16
Titel:
Antworten auf Mobbi:

1.) Weil der Mensch relativiert, er setzt eine Zeitspanne in Beziehung zu seiner bisherigen Lebenszeit. Relativ gesehen, ist eine Woche für ein "eine-Woche-altes" Baby viel mehr als für einen 85-jährigen... Smile

2.) Auf jeden Fall "Unsichtbarkeit"!!! (Hoffentlich auch ein und ausschaltbar. Smile ) Wobei ich glaube, dass ich dann ganz schön viel Mist machen würde... hehe

3.) ich nicht


Antworten auf Jatz:

1.) Der Zweck heiligt hier nicht die Mittel!

2.) Keinen der drei. Elstar oder Jonagold!!!

3.) hier? Wink
Revenge - Mi 15 Aug, 2007 18:38
Titel:
Zitat:
3.
Kann mir jemand gute Mystery-Thriller empfehlen? Kann ruhig schön gruselig sein.

Ich find "Die Neun Pforten" ganz gut... Ist allerdings lange her, dass mich was gegruselt hat... Mr. Green



Zitat:
2.
Wenn ihr Euch für eine der 3 folgenden Superkräfte entscheiden müsstet, welche würdet ihr nehmen?
- Unsichtbarkeit
- Fliegen können (höchstgeschwindigkeit 400 km/h - ist so anstrengend wie ein 100m Sprint)
- Gedanken lesen (kann beliebig "an- und ausgeschaltet" werden

Echt schwer... So spontan würde ich jetzt sagen: Fliegen können. Muss echt ein geiles Gefühl sein - und so ein kleiner Rundflug durch den Nachthimmel vor dem Schlafengehen ist auch mal nicht schlecht...



Zitat:
1. Sieht ein Genocide von links oder von rechts besser aus?

Wahrscheinlich von oben...



Zitat:
2. Wenn ihr einen Gala, einen Pink Lady und einen Granny Smith vor euch habt, welchen würdet ihr essen?

Granny Smith.
Widukind - Do 16 Aug, 2007 11:02
Titel:
Ich will unsichbar sein, denn dann haette ich soviel Geld, dass ich mir ein Fluggeraet leisten koennte...
Granny Smith esse ich am liebsten, und der Voelkermord ist falsch geschrieben und sieht von keiner Seite gut aus...
Mobbi - Do 16 Aug, 2007 18:29
Titel:
Danke für die Antworten. Schön finde ich den Ansatz, dass Zeit relativ zum gelebten Alter empfunden wird.

Ich würde übrigens auch Unsichtbarkeit als Superkraft wählen.


Zu Jatz:
Die erste Frage verstehe ich nicht.
Ich würde wegen des Namens einen Gala wählen und hoffen, dass er schmeckt.
Erml hat seine Spielanfrage im Tag 11 gepostet.


Ich habe eine weitere Frage:

Ist Mathematik ein Menschenkonstrukt oder so etwas wie ein Naturgesetz?
Mit anderen Worten: Gab' es Mathematik schon immer und musste nur von Menschen entdeckt werden, oder ist sie ein reines Phantasiegebilde, das zwar wohldefiniert ist, aber nicht eindeutig?
Nex Nocte - Do 16 Aug, 2007 19:05
Titel:
Mathematik gilt immer und unabhängig von den Menschen. Wink
Ladoik - Do 16 Aug, 2007 19:44
Titel:
Mathematik ist eine Krücke des Menschen um die Gesetzmäßigkeiten in der Natur erklären und verstehen zu können.
Mobbi - Do 16 Aug, 2007 21:07
Titel:
Eine Krücke? Eine schöne Bezeichnung. Wink
Was Ladoik meint, ist die Physik, die mit Hilfe der Mathematik versucht, Naturgesetze zu erklären, zu modellieren usw. Dabei werden Beobachtungen in Formeln gepresst und somit allgemein gültige Modelle erstellt, die intuitiv richtig sind und in Fedversuchen untermauert werden können, sich aber im eigentlichen Sinne nicht beweisen lassen.

Im Unterschied zur reinen Mathematik. Dort lassen sich Aussagen beweisen und sind somit absolut (wenn der Beweis stimmt).

Die Mathematik an sich hat nichts mit Gesetzmäßigkeiten der Natur zu tun. Insofern teile ich Ladoiks Ansicht nicht.

Vielmehr handelt es sich um eine hochphilosophische Frage, insbesondere weil Mathematik an sich als eigene Philosophie betrachtet werden kann.

Was mich beschäftigt:
Angenommen es existierten 1000 Parallel-Universen mit vergleichbarer Evolution zu der uns bekannten. Gehen wir sogar soweit, dass in diesen Paralell-Universen ebenfalls Menschen anzutreffen sind.

Frage: Haben diese zwangsläufig exakt dieselbe mathematische Geschichte mit all ihren Definitionen, oder unterscheiden sich die Lehren der Mathematik teilweise grundlegend, ohne dass die Gesetze der Logik verletzt werden?
Lachwurzn - Do 16 Aug, 2007 21:20
Titel:
Wenn es evolutionstechnisch vergleichbare Menschen wären, hätten diese dieselbe Mathematik. Aber leider ist diese Prämisse nur theoretisch zulässig, weil äußerst unwahrscheinlich (etwa soviel wie ein EM-Europameister namens Österreich). Und zweitens wären sie uns soweit voraus wie wir den Einzellern (oder wie Real Madrid meinem lokalen Fußballverein).
Und drittens beobachten sie gerade Mobbi von da draußen. Wenn notwendig, werden sie seinen Überlegungen ein rasches Ende setzen... Wink



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Bahnübergänge sind die härtesten Drogen! Ein Zug, und du bist weg!
Revenge - Do 16 Aug, 2007 21:33
Titel:
Also ne Naturwissenschaft ist Mathematik schon mal nicht... Sie wird oft für ne Naturwissenschaft gehalten, weil sie für NatWiss unabdingbar ist, gehört aber nicht dazu. Ist eher sowas wie Logik oder so...


Zitat:
Angenommen es existierten 1000 Paralell-Universen mit vergleichbarer Evolution zu der uns bekannten. Gehen wir sogar soweit, dass in diesen Paralell-Universen ebenfalls Menschen anzutreffen sind.

Frage: Haben diese zwangsläufig exakt dieselbe mathematische Geschichte mit all ihren Definitionen, oder unterscheiden sich die Lehren der Mathematik teilweise grundlegend, ohne dass die Gesetze der Logik verletzt werden?

MMn müsste Mathe da gleich sein... Okay, vielleicht sind die Leute im Paralleluniversum noch nicht so weit wie wir oder sie sind uns in der Mathematik vorraus - aber andere mathematische Gesetze könnte ich mir da echt nicht vorstellen. 2 Orangen und 2 Orangen geben doch überall 4 Orangen Mr. Green - zumal Du die Parallelluniversen auch als recht ähnlich beschrieben hast. Vielleicht haben die Menschen dort andere Namen für ihr mathematisches Zeug (z.B. das, was wir unter einer 4 verstehen, heißt bei denen 17), aber vom Inhalt her Mathe kommt mir wie eine Art zwingendes "Gerüst" vor... und egal, wo man sich befindet, dieses Gerüst passt nur auf eine bestimmte Art und Weise zusammen.

Aber keine Ahnung. Von Parallelluniversologie weiß ich zugegeben nicht wirklich viel... Wink
Nex Nocte - Do 16 Aug, 2007 22:25
Titel:
Mobbi hat folgendes geschrieben:
Die Mathematik an sich hat nichts mit Gesetzmäßigkeiten der Natur zu tun.


Oh doch, in der Tat!
Zum Bleistift hat man herausgefunden, dass das Verhältnis der tatsächlichen Länge eines Flusses zu der Luftlinie Quelle - Mündung im Durchschnitt ziemlich genau Pi ergibt.
Außerdem empfinden wir gerade die Kombinationen von Tönen als harmonisch, deren Frequenzen im Verhältnis 1/2 ; 1/3 ; 1/4 und so weiter stehen.
Zudem gibt es zwei Zikadenarten, magicada septendecim und magicada tredecim, die, wie ihr Name schon andeutet, einen Lebenszyklus von 17 bzw. 13 Jahren haben.
Sie verbringen ihr ganzes Leben unter der Erde, nur das letzte Jahr nicht. Beide Arten teilen sich den selben Lebensraum, und um sich in dieser Hinsicht anzupassen, haben sie evolutionsbedingt einen Lebenszyklus angenommen, dessen Länge einer Primzahl entspricht. So ist gewährleistet, dass sie nur sehr selten zusammen an die Oberfläche müssen, nämlich genau alle 17x13=221 Jahre.

Wie schon Pythagoras sagte: Alles ist Zahl.

Zur Frage: Wink
Es ist vorstellbar, dass in Paralleluniversen andere Formen der Biologie oder Chemie vorhanden sind, vielleicht sogar andere Gesetze der Schwerkraft.
Aber die Mathematik baut auf Beweisen auf, und diese sind immer eindeutig.
Das einzige, was dann dort anders sein könnte, ist vielleicht die Krümmung der Geometrie. Auch in unserem Universum ist die Geometrie nicht exakt gerade, also euklidisch.
Aber das würde nichts an der Theorie ändern, sonder nur an der Praxis.
Wink
Geirröd - Fr 17 Aug, 2007 00:02
Titel:
Meines Wissens nach basiert die Mathematik auf Axiomen und alles andere leitet sich zwangsläufig davon ab. Die Frage ist alo ob diese Axiome auch in dieser parallelen Welt gelten. Wenn die unserer Welt zu Grunde liegenden Naturgesetze auch dort gelten (was recht nahe liegt, da sich immerhin Menschen entwickeln konnten deren Form der Existenz ja ziemlich von den Naturgesetzen abhängt) werden, denke ich wohl auch die gleichen Axiome gelten, sonst würden diese Naturgesetze auch nicht so recht funktionieren.

Denkbar sind halt auch Welten in denen nicht jeder natürlichen Zahl n eine natürliche Zahl n+1 folgt, eine reelle Zahl multipliziert mit null eine reelle Zahl ungleich null ergibt oder 7 keine Primzahl ist. Da wäre die Mathematik dann, leicht ersichtlich, deutlich anders gestrickt, aber vermutlich gäb's dann auch keine Menschen.

Prinzipiell wäre es natürlich auch noch möglich, dass zum Einen einfach alles ne andere Darstellung/Benennung hätte (wie von Revenge angesprochen) oder eben der "menschliche Überbau" der Mathematik gänzlich anders wäre. Also dass ganz andere mathematische Erkenntnisse angestrebt würden. Dass man zum Beispiel schon viel weiter in der Zahlentheorie ist, aber noch nicht auf die Idee der Statistik gekommen ist.

Ansonsten @Mobbi:
Die Zeit vergeht schneller desto älter man wird. Darum kommt es einem auch so vor. Dass Zeit etwas ist dass überall gleich vergeht, ist nun wirklich schon lange (oder auch nicht - ist ja relativ zomg!) bekannt.

Superkraft: Gedankenlesen. Ob für Erpressung, ganz neue psychologische Studien oder sicheres, ehrliches Feedback. Vielleicht erlange ich ja sogar die anderen Superkräfte auch noch wenn ich die Gedanken aller renommierten Wissenschaftler nachvollzogen hab.

Nein.

@Jatz
In Kambodscha z.B. sah er sicherlich von links besser aus. Im dritten Reich von rechts. Schön waren sie beide nicht. Relativiert das "besser" halt irgendwie...

Pink Lady. Aber sowas von.

Du sollst sie in Frieden ausmachen.
Dwragon - Fr 17 Aug, 2007 01:09
Titel:
Also erstmal freue ich mich, dass ich nicht der einzige Gedankenleser wäre, obwohl am liebsten hätte ich auch alle 3 Superkräfte. Wink

Also Mathematik hat ihren Ursprung auf jeden Fall in der Geisteswissenschaft, Logik ist eine Unterabteilung der Philosophie. Es fing an mit den Fragen nach dem Einen, dem Vielen, dem Unendlichen und dem Nichts.
Wichtig für die Mathematik sind auf jeden Fall Definitionen. Ohne Definitionen hat die Mathematik nichts Grundlegendes, keine Basis.

Existiert diese Mathematik dann nun durch sich alleine oder ist sie nur ein Phantasieprodukt?
Dazu ist folgendes festzuhalten: Die Mathematik bedingt einen fähigen Verstand, damit sie wahrgenommen werden kann. Sie benötigt Vergleiche, Unterscheidungen, Gemeinsamkeiten und einer Sprache als Forum des Austauschs, welches sie aus sich alleine heraus nicht hat. Ohne ein intellektuelles Wesen kann sie nicht zum Ausdruck kommen. Besteht sie ohne dieses? Womöglich, aber das kann niemand sicher sagen, da sie ja auch nicht wahrgenommen würde.
LittleBuddha - Fr 17 Aug, 2007 15:26
Titel:
Ob in einem Universum eine Mathematik überhaupt existiert, ist denke ich, abhängig davon, ob es deterministisch, ob also Vorgänge bei gleichen Anfangsbedingungen immer gleich ablaufen, nach wie komplexen Gesetzen auch immer. Wenn ja, dann muss es physikalische oder chemische Formeln geben, die diese Gesetze beschreiben; diese enthalten wiederum Mathematik.

Aber auch in einem rein zufälligen Universum, das voneinander unterscheidbare, und somit zählbare, Entitäten, gleich welcher Art, enthält, existiert eine schon eine grundlegende und rein zahlenbasierte Mathematik. die Frage ist nur, ob jemand da ist, der etwas mit den Zahlen anfangen könnte.

Würde ich als nicht-Profi mal so sagen. Wenn ich dank Mobbi dann endlich gedankenlesen kann, erfahre ich vielleicht mehr.
GhostOfMars - Fr 17 Aug, 2007 16:48
Titel:
LittleBuddha hat folgendes geschrieben:
Ob in einem Universum eine Mathematik überhaupt existiert, ist denke ich, abhängig davon, ob es deterministisch, ob also Vorgänge bei gleichen Anfangsbedingungen immer gleich ablaufen, nach wie komplexen Gesetzen auch immer. Wenn ja, dann muss es physikalische oder chemische Formeln geben, die diese Gesetze beschreiben; diese enthalten wiederum Mathematik.

Aber auch in einem rein zufälligen Universum, das voneinander unterscheidbare, und somit zählbare, Entitäten, gleich welcher Art, enthält, existiert eine schon eine grundlegende und rein zahlenbasierte Mathematik. die Frage ist nur, ob jemand da ist, der etwas mit den Zahlen anfangen könnte.

Würde ich als nicht-Profi mal so sagen. Wenn ich dank Mobbi dann endlich gedankenlesen kann, erfahre ich vielleicht mehr.

Du hast leider nicht beachtet, dass unser Universum nach derzeitigem naturwissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht deterministisch ist (Quantentheorie ist eine nicht reale und nicht lokale Theorie).

Es existieren tatsaechlich mehrere Mathematiken (ist das der richtige Plural), weil z.B. in der Geometrie die 10 euklidschen Axiome nicht die einzige Moeglichkeit sind. Der Unterschied zwischen der euklidischen und den nicht-euklidischen Geometrien ist, dass in der euklidischen Geometrie in festem Abstand von einer Grade genau eine Parallele existiert. In den nicht-euklidischen Geometrien gibt es entweder keine oder unendlich viele Parallelen.

Die Mathematik ist daher immer losgeloest von der Realitaet zu betrachten. Die Naturwissenschaftler koennen dann feststellen, dass ein untersuchtes Objekt einen Satz von Axiomen erfuellt, der Ausgangspunkt einer Mathematik ist. Wenn dies der Fall ist, darf man die Regeln der Mathematik auch auf das untersuchte Objekt anwenden.
LittleBuddha - Fr 17 Aug, 2007 21:29
Titel:
Ich dachte, dass die Quantenmechanik auch deterministische Interpretationen zulässt, welche bisher nicht widerlegt werden konnten, oder verwechsle ich das? Aber auch wenn, könnte eines der Paralleluniversen ja komplett auf Quanten und Zufälle verzichten und die dortigen Lebewesen kennen schon eine Weltformel. Für eine Verknüpfung der Mathematik mit der Realität würde aber schon ein im Beobachtbaren oder wenigstens im statistischen Mittel kausales und deterministisches scheinendes Universum genügen. Die Mathematik wäre dann aber nur eine künstliche Abstraktion von der Realität, die sich aus den Studien der beobachtenden Lebewesen ergibt.

Meiner Meinung nach ist die Mathematik in unserem hypothetischen Multiversum insgesamt gesehen einheitlich, aber zwei Spezies könnten von verschiedenen, von der Struktur ihres Universums abhängigen, Positionen die Forschung aufnehmen und so zu einem bestimmten Zeitpunkt ganz verschiedenen Mathematiken haben, sich aber im Laufe der Zeit annähern (wenn sie daran überhaupt Interesse haben).
GhostOfMars - Mo 20 Aug, 2007 11:47
Titel:
LittleBuddha hat folgendes geschrieben:
Ich dachte, dass die Quantenmechanik auch deterministische Interpretationen zulässt, welche bisher nicht widerlegt werden konnten, oder verwechsle ich das?

Es gibt tatsaechlich mehrere moegliche Interpretationen der Quantenmechanik. Die beiden wichtigsten sind die Standard-(oder Kopenhagener-) Interpretation und die Viele-Welten-Interpretation.
Die beiden Interpretationen unterscheiden sich in dem wie die Ergebnisse einer Messung gedeutet werden.
Vereinfachend dargestellt: Angenommen wir werfen eine Quantenmuenze. Dann wird in der Standardinterpretation beim Messen (also nachschauen ob Kopf oder Zahl) das Ergebnis festgelegt. Dabei handelt es sich um einen "echten" Zufall, es gibt also keine Moeglichkeit das Ergebnis vor der Messung vorherzusagen.
In der Viele-Welten-Interpretation spaltet sich das Universum bei der Messung in zwei Welten auf. In der einen Welt wird "Kopf" gemessen, in der anderen Welt ist das Ergebnis "Zahl".
Derzeit hat es noch niemand geschafft ein Experiment vorzuschlagen, bei dem zwischen den beiden Interpretationen ein Widerspruch auftritt, daher sind beide gleich richtig.
Mobbi - Fr 24 Aug, 2007 21:33
Titel:
Ok, Danke für die Antworten.

Eine weitere Frage:
Habt ihr auch so ein gutes Gefühl wie ich, was die deutsche National-Elf betrifft?
Lachwurzn - Fr 24 Aug, 2007 21:37
Titel:
Mobbi hat folgendes geschrieben:
Eine weitere Frage:
Habt ihr auch so ein gutes Gefühl wie ich, was die deutsche National-Elf betrifft?


Wollen wir nicht doch lieber bei der Quantenmechanik bleiben ? Das ist ein so viel einfacheres Thema...



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Das Leben hat nicht nur Schattenseiten, sondern auch Nachteile.
Mobbi - Fr 24 Aug, 2007 22:00
Titel:
Da fällt mir ein:

Lachwurzn, hatten wir nicht mal 'ne Wette laufen?

Ich erinnere mich deutlich, muss 2004 oder 2005 gewesen sein. Ich zitiere:

LACHWURZN: Ich wette, dass bei der WM eine afrikanische Mannschaft weiter kommt als Deutschland.

MOBBI: Nie im Leben, Deutschland wird Dritter, Italien im Elfemeterschießen Weltmeister und das beste afrikanische Team fliegt im Achtelfinale raus, sagen wir Ghana.

Ok, mein Zitat ist erfunden, aber Lachwurzns nicht. Äußere Dich doch mal dazu, Lachwurzn! Very Happy
Lachwurzn - Sa 25 Aug, 2007 07:19
Titel:
Lieber Mobbi, da muß dir dein Gedächtnis einen gewaltigen Streich spielen. Das heißt... dein Erninnerungsvermögen ist (durch das viele Training mit BlueMoon) schon gut, aber du hast unser beiden Aussagen vertauscht. Oder so.

Wir können aber gerne die Wette verlängern. Du bleibst dabei, daß bei den kommenden EM nächstes Jahr in Österreich/Schweiz eine afrikanische Mannschaft bis ins Viertelfinale kommt. Dafür behaupte ich diesmal, daß Österreich weiter kommt als Deutschland... Wink



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Das Leben ist wie Zeichnen,
nur leider ohne Radiergummi.
Timmster - So 26 Aug, 2007 00:23
Titel:
Ich kann mich auch daran erinnern Lachwurzn! Ausreden sind nicht möglich. Der Beitrag sollte doch auffindbar sein, oder? Smile
Lachwurzn - So 26 Aug, 2007 19:30
Titel:
Solange nur Timmster und Mobbi als Zeugen gegen mein Alzheimer antreten, interpretiere ich das maximal als abgesprochenes Verhalten der Nord-Mafia.
Und außerdem gilt ja immer noch: "Zwiebel für den Angeklagten"... ähhh... "zum Teufel mit den Anklägern"... ähhh.... egal. So ähnlich halt.




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Die schwierigste Turnübung ist,
sich selbst auf den Arm zu nehmen.
Timmster - Mo 27 Aug, 2007 09:29
Titel:
Übrigens Wette ich, dass Österreich bei der EM 2008 genausoviele Spiele gewinnt wie das beste afrikanische Team! Wink
Lachwurzn - Mo 27 Aug, 2007 10:31
Titel:
Timmster hat folgendes geschrieben:
Übrigens Wette ich, dass Österreich bei der EM 2008 genausoviele Spiele gewinnt wie das beste afrikanische Team! Wink


Wenn ich mir so die Anzahl der Afrikaner in der französischen, holländischen (oder auch anderen) Mannschaft ansehe, wäre mir ein solcher potentieller Erfolgsrun durchaus recht. Wink

Aber wie wär's mit folgendem Angebot: Österreich bekommt in der Vorrunde weniger Gegentore als Deutschland. Topp, die Watte quillt ?



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Also, ich nehm kein Aftershave mehr.
Das brennt vielleicht - man weiß ja gar nicht, wie man sich setzen soll.
Timmster - Do 30 Aug, 2007 22:44
Titel:
Die Wette gilt auf jedenfall! Um was? Ich sage auch schon jetzt die Gegentoranzahl vorraus, obwohl ich die Gegner noch nicht kenne. Österreich bekommt leider 3 Gegentore, Deutschland genau eines!

(Jaja, ich weiß, Österreich müsste dann drei mal 1:0 verlieren Wink)
Götterfunke - Fr 31 Aug, 2007 13:36
Titel:
Es gibt da aber ein Problem mit der Unsichtbarkeit, denn wenn man unsichtbar ist kann man nichts sehen.
Sehen ist wenn Gegenstände/Personen das Licht spiegeln und auf das Auge werfen.
Wenn man jetzt unsichtbar ist gehen die Lichtstrahlen durch einen durch, dass heißt wir können nichts sehen.
Oder so ähnlich... Wink
Mobbi - Do 12 Nov, 2020 01:48
Titel:
Dann eben als Superkraft "Unsichtbarkeit und dabei sehen können".
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