Forum:	Rule Questions
Téma:	Maximale Anzahl Kristalle
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Christ:
Ich habe eine Frage zu dieser Regel aus der Anleitung:
11. Legt ein Spieler Karten aus, anstatt sich zurückzuziehen, muss dann aber feststellen, dass er nicht in der Lage ist, mit
der gegnerischen Stärke mindestens gleichzuziehen, dann gilt folgende Regel: Wurden noch keine neuen Karten gezogen
oder aufgedeckt, dann werden die Handlungen bis zum Auslegen des Charakters rückgängig gemacht. Ist dies nicht
möglich, weil bereits neue Informationen ins Spiel gekommen sind, verliert der Spieler das ganze Spiel mit der
Höchstwertung von 4 Kristallen. 
Das macht so keinen Sinn mehr wenn die Kristallkarten erscheinen!
Mal angenommen ich sehe bei meinem Gegner drei Drachen stehen und eine Kristallkarte ausliegen. Und ebenfalls angenommen ich weiß genau dass ich keine Chance mehr habe das Spiel zu drehen. Dann ist am Ende das gesamte Match für mich gelaufen (Gegner gewinnt sofort mit fünf Kristallen!).
Was wenn ich aber den oben in der Regel beschriebenen Fehler begehe und dadurch nicht fünf sondern vier Kristalle aufs Konto des Gegners lasse?
Hmmmmmmmmm........

Philipp vom Walde:
Ich denke, dass sobald die Kristallkartenrauskommen, dei Regelmodifikation kommt, dass sie Kristallkarten trodzdem Kristalle bringen, also anstatt 4 (wie es bisher war) 4+x (x=Anzahl der Kristallkarten) sein werden! :-k

Ladoik:
Ich denke auch mal das die bis dahin ausliegenden Kristallkarten, auch in einem solchen Fall gewrtet werden.

Christ:
@allabove: Klingt logisch es so zu Handhaben, wie ihr es vorschlagt. Hätte ich auch so gemacht. In den Regeln steht es aber leider nicht so. Als vernunftbegabte (oder?) Menschen haben wir ja zum Glück die Gabe uns von offensichtlich fehlerhaften Regeln zu emanzipieren. *laber*
CU

Ruwenzori:
Der Beipackzettel der I&amp;G ist doch aber noch gar nicht im Wortlaut bekannt? Vielleicht steh ja darin genau diese (und evtl. weitere) Änderungen. Sinn macht sie auf jeden Fall.

LaBärd IV.:
Ich dachte jetzt, dass es gar keinen I&amp;G-Beipackzettel geben wird, weil das alles mit den Kristallkarten ja eh schon in der G&amp;I-Packung dabei war...

Melty:
ich würde mal sagen bei den I&amp;G ist exakt die gleiche anleitung drin wie bei den G&amp;I.
was macht denn sonst jemand der sich blue moon neu kauft und sich zuerst die I&amp;G zulegt?

trumpetfish:
Die 4+x Regelung macht aber auch keinen Sinn, es muesste dann in jedem Fall der hoechstmoegliche Verlust gewertet werden, also mit 7 Kristallen. Sonst könnte ich ja auch bei aussichtslosem Rückstand und nur einer ausliegenden Kristallkarte ein 5:0 in Kauf nehmen und ein drohendes 7:0, falls der gegner noch die anderen 2 Kristallkarten in petto hat, vermeiden.
Gruss, trumpetfish

Stoertebeker:
Frage: Ist das irgendwo schon mal vorgekommen, das ein Spiel aufgrund dessen beendet wurde?
Selbst wenn eine oder mehrere neue Karten gezogen wurden, halte ich es so, das die Karten einfach wieder in den NZS gemischt werden, und es geht weiter. 
Welche neue Information ist denn da vorhanden? Ich für mein Teil pflege zu wissen, welche Karten in meinem Deck sind, und wenn der ganze Haufen einfach nochmal gemischt wird, ist für mich kein Vorteil für irgendjemanden ersichtlich.
Lediglich der Spieler, der seine Aktionen rückgängig machen muß, hat ein paar seiner Handkarten verraten. Pech, aber dafür gleich ein 0:4?

Christ:
@Stoertebeker: Ich sehe es auch so, dass man zumindest beim Spiel nur zur Unterhaltung die Regel nicht unbedingt anwenden muss. 
Aber bei Turnieren sieht es so aus, dass eine Regel eine verbindliche Auflage ist. Denke ich zumindest.
Das jemand Karten nachzieht obwohl er es eigentlich nicht dürfte, passiert ja leider öfter...

Ruwenzori:
    Melty hat folgendes geschrieben:  ich würde mal sagen bei den I&amp;G ist exakt die gleiche anleitung drin wie bei den G&amp;I.
was macht denn sonst jemand der sich blue moon neu kauft und sich zuerst die I&amp;G zulegt? 
Das ist natürlich auch ein Argument, was plausibel klingt.
Dann wäre es doch eine Regelungslücke.

Es hilft ja zB auch nicht, wenn der Gewinnende entscheiden könnte, ob er jetzt 4:0 gewonnen haben möchte oder lieber weiterspielt und auf einen höheren Sieg spekuliert. Wenn er sich verspekuliert hat und doch weniger hoch gewinnen sollte oder gar noch verliert, ist der vermeintliche Vorteil im A....imer.
Wobei, das Wort "Vorteil" bringt mich auf eine Idee. Wie im Fussball, erst weiterspielen und dann pfeift der Schiri ggf. doch noch ab :-)

Ernsthaft finde ich trumpetfishs Vorschlag mit 7:0 Wertung am nachvollziehbarsten.

kilrah:
    trumpetfish hat folgendes geschrieben:  Die 4+x Regelung macht aber auch keinen Sinn, es muesste dann in jedem Fall der hoechstmoegliche Verlust gewertet werden, also mit 7 Kristallen. Sonst könnte ich ja auch bei aussichtslosem Rückstand und nur einer ausliegenden Kristallkarte ein 5:0 in Kauf nehmen und ein drohendes 7:0, falls der gegner noch die anderen 2 Kristallkarten in petto hat, vermeiden.
 
Stimmt zwar, aber ich kann das Spiel wenn ich 3:0 hinten liege und der andere 'erst' eine Kristallkarte draussen hat auch so schmeissen indem ich mich einfach zurückziehe, oder?!
Deshalb find ich 4:0 + Kristallkarten schon ok. Allerdings gibts ein Problem mit der Liga falls wir 5 Kristalle, 3 Spiele spielen. Angenommen ich lieg 4:0 vorne und brauch nur ein unentschieden. Dann schmeiss ich schnell das 3. Spiel. Oder noch besser: ich leg schnell eine Kristallkarte, schmeiss das Spiel und gewinne 4:3...

Philipp vom Walde:
    Melty hat folgendes geschrieben:  ich würde mal sagen bei den I&amp;G ist exakt die gleiche anleitung drin wie bei den G&amp;I.
was macht denn sonst jemand der sich blue moon neu kauft und sich zuerst die I&amp;G zulegt? 
Oder es ist ein anderer Beipackzettel in dem bei mehreren Stellen auf G&amp;I verweißt. :evil1: :evil2: :evil3: :evil: 
Denn so lohnt es sch kommerziel, da man gezwungen ist G&amp;I zu kaufen!
:evil1: :evil2: :evil3: :evil: 
Gruss
Phil

Sebastian Rapp / Kosmos:
Maßgeblich ist hier "Höchstwertung", nicht die "4 Kristalle". Wenn mit Inquisitoren gespielt wird, ist die Höchstwertung "7 Kristalle", mit welchen man in einem solchen Fall gewinnt.

Redamikanas:
hmm...
Standard-Sets: 4 Kristalle (keine Kristall-Karten vorhanden)
mit Gesandten: 6 Kristalle (wegen der 2 Kristall-Karten bei Nekra-Khati)
Profi-Spiel: 7 Kristalle (ob mit oder ohne Inquisitor)
oder wie sollen wir das verstehen?

Dwragon:
Dazu hätt ich eine Frage für die Liga: Wenn jmd. sein erstes Spiel 4:0 gewinnt und sein zweites 7:0 ist das besser, als wenn jmd das erste gleich 7:0 gewinnt.Ich halte das jedoch für nicht so fair.

Frog:
    Sebastian hat folgendes geschrieben:  Maßgeblich ist hier "Höchstwertung", nicht die "4 Kristalle". Wenn mit Inquisitoren gespielt wird, ist die Höchstwertung "7 Kristalle", mit welchen man in einem solchen Fall gewinnt. 
Dann sollten wir das Gewinnlimit beim Ligaspiel auf 7 setzen.

Redamikanas:
oder vielleicht doch ne andere Auslegung:
Die Höchstwertung mit Inquisitoren entspricht nämlich nicht immer 7 Kristallen,
denn wenn man keine Kristall-Karten in seinem Deck hat, kann man ja nie die 7 kristalle erreichen,
sondern wieder nur 4...
also vielleicht so: (?)
"Höchstwertung = 4 Kristalle + Anzahl Kristall-Karten im Deck des Gewinners"

Philipp vom Walde:
zu Redamikanas:
Könnte man nicht sagen:
"Höchstwertung = 4 Kristalle + Anzahl Kristall-Karten im Deck des Gewinners - Anzahl der Kristall-Karten im Abwurfstapel des Gegners"
:-k
Gruss
Philipp vom Walde

Redamikanas:
nein, denn es geht ja um die höchstmögliche Wertung die man bekommen kann.
Der Gegner hats verpatzt, der wird nicht mehr zur Kenntnis genommen :wink:
und wieso nur im Abwurfstapel?

Sebastian Rapp / Kosmos:
Reiner Knizia hat die 7 Kristalle mit Inquisitoren genannt, war aber der Meinung, dass 5 Kristalle generell auch ausreichen würden, da dadurch ja schon der Spielsieg definiert sei. 
Daher ist es vermutlich am sinnvollsten zu sagen:
Spiel mit G&amp;I / I&amp;G: 5 Kristalle 
Spiel ohne G&amp;I / I&amp;G: 4 Kristalle
Eine Zuordnung, was jemand hätte erreichen können, abhängig von den Karten in seinem Deck, ist m.E. nach unbrauchbar.
